Die Planung sah wie folgt aus. Die ersten 11 Tage geht es nach Los Angeles, danach für exakt 3 Tage nach Las Vegas und dann die letzte Woche nach New York, ein spannendes Programm stand an :-)
Ich war natürlich bester Dinge, immerhin wusste ich, dass es wohl der spannendste Urlaub bisher in meinem Leben wird. Es standen somit einige Stunden Flug (Mehr zum Thema Billigfug Amerika) vor mir von Frankfurt nach Los Angeles. Auf dass die Rundreise in die Vereinigten Staaten beginnt...
Zuvor gab es allerdings einige organisatorische Dinge zu klären: Flug, Mietwagen (siehe amerikanische Autos), Hotels, Reisepass und einige weitere Dinge. Aber nun ging es also los: Flughafen Frankfurt, die USA Rundreise beginnt!
Der Hinflug war doch trotz der langen Zeit sehr erträglich, zum Ende des Fluges musste man noch ein Formular ausfüllen, mit welchem man deutlich machte, dass man weder terroristische Dinge plant noch damit in Verbindung steht und einige weitere Dinge. Schnell ausgefüllt war der Flug auch schon sehr bald beendet. Die Kinofilme sorgten für Unterhaltung und schneller als man dachte, war man schon dort! Endlich konnte die USA Rundreise dann auch wirklich in den USA beginnen konnte: Tüss Deutschland! ;-)
Zu sehen ein Hinweis am Flughafen, Witze verboten!
Gerade aus dem Jet ausgestiegen spürt man schon die erste Veränderung: Es ist warm ;-) Schön! Ich habe dann schnell meinen Mietwagen abgeholt (Der Shuttleservice war übrigens sehr hilfreich, da ich dort sonst glaube ich nicht hingefunden hätte) und bin nach einigen Verfahrern und auf Grund einiger Umstellungsprobleme auf das USA Verkehrssystem doch in meinem Hotel (Appartement) angekommen.
Eine nette Umgebung: Schwimmbad im Zentrum des Appartement-Zentrums, Whirlpool, jeden Morgen typisch amerikanisches Frühstück (Rührei, Burger, Hamburger, Donats, usw.), mehr oder weniger guter Service am Empfang und ein Fitness-Raum, damit ich bei dem Essen auch nicht zu schnell zunehmen ;-)
Als Schlafplatz dienten herkömmliche amerikanische Betten.
Im übrigens stellt man etwas vielleicht für einige weniger erstaunliches deutlich fest: Die amerikanische Flagge findet man fast in jedem Geschäft oder sogar an Wänden von Privathäusern. In Deutschland nicht denkbar.

Das Kodak-Theatre in Los Angeles - Hier finden die Oscar Verleihungen statt!
Was man bisher nur aus Filmshows oder Dokumentationen kennt, konnte man nun also in Live erleben: Der Sunset Boulevard, Hollywood das Codac Theatre und vieles vieles mehr!

Eine Spur extra für Autos mit mehr als 1 Insassen - gute Idee!

Die Rocky Mountains
Fast unglaublich: Fährt man schon nur eine halbe Stunde Richtung Osten befindet man sich in den Rocky Mountains, das Kontrastprogramm ist überwältigend. Vom Strand auf über einige tausend Feet geht es binnen wenigen Minuten (richtig hoch aber erst in Stunden ;-)).
Ich habe hier eine mehr oder weniger spannende Reise vollbracht, jedenfalls wurde ich etwas nervös, als ich mitten in den Rocky Mountains war und feststellte das mein Tank (obwohl ich vorher extra volltankte) quasi leer war. Ein wenig im Leerlauf fahren brachte mich dann so ziemlich exakt bis zur Tankstelle unten am Berg. Ansonsten war der kleine Trip sehr schön. Ich bin mit einem Sessellift in ein Skigebiet gefahren (Nein - Hier lag kein Schnee mehr), wo im Winter satte 3m liegen sollen. Ich denke man sollte dieses Kontrastprogramm aufjedenfall mitmachen, wenn man in LosAngeles ist!

Das Venetian - Ein Milliarden-Hotel mit künstlichem Himmel :-)
Okay - Angekommen in Las Vegas, direkt begrüßt von vielen Spieleautomaten und direkt nach Durchtreten des Ausgangs eine Hitzewelle. Über 40 Grad Celsius im Schatten, das macht zu schaffen ;-)
Ich war untergebracht im Treasure Island und habe mit meinem Mietwagen leider erstmal die falsche Einfahrt genommen und stand vor einem Konkurrenzhotel ;-) Nicht schlimm, wenige Minuten später war ich da.
Die Hotels sind schon ziemlich überwältigend, hier verbringen zehntausende Leute zeitgleich ihren Urlaub und es wurde zweifelsohne an nichts gespart: Von einer riesen Schwimmbad-Landschaft über Fitnessräume, Hightech-Zimmer bishin z u amerikanischen Bars, Restaurants und Shows wurde alles geboten, teilweise sogar kostenlos. Die Show "Circle de Soleil" ist übrigens ein absolutes Muss, auch wenn sie recht teuer ist (ca. 100 USD). Was hier geboten wird ist sein Geld aber definitiv Wert!
Die Zeit in Las Vegas verging jedoch schnell, da ich viel am Pool war oder in einem der umliegenden Hotels. Hier ist übrigens das Venetian auch ein Hotel, welches man gesehen haben muss. Künstlicher Himmel an die Tageszeit angepasst (man fühl sich hier übrigens wirklich als sei man draußen!) und eine riesen Einkaufsmeile besetzt mit Topmarken ist sehr sehr beeindruckend, alles eingebettet in ein Abbild von Venedig.
Weiter geht es also nach New York - Die 3 Tage in Las Vegas gingen leider sehr schnell um...

Die Sicht vom Empire-State-Building, an diesem Tag leider etwas trüb...
Weiter gehts nach New York, hier wird es auch kulturell wieder sehr interessant. Hier versammeln sich Mitbürger fast aller Nationen, Highlight war hier natürlich insbesondere der Blick auf die Grube der Twin Towers (World Trade Center), welche am 11. September 2001 durch einen Terroranschlag zerstört wurden.
Interessante Frage! Ich könnte mir schon vorstellen in Los Angeles zu wohnen, auch dauerhaft. New York war mir allerdings zu sehr Großstadt-like und Las Vegas war doch sehr überlaufen mit Touristen :-) Fazit: Deutschland ist zum Leben gar nicht so schlecht, dort habe ich immerhin meine Freunde und Bekannte!
Mehr hier: Thema Auswandern in die USA - Pro und Kontra
Nein! :-) Es geht weiter sobald ich wieder Zeit finde diesen Text zu erweitern. Ich freue mich über Mails von Gleichgesinnten oder einfach nur über Grüße, Ideen usw. Einfach an mich mailen: frederik@peiniger.net.